Tag in Santiago

Wie es sich für einen Aufenthalt in Chile gehört, gab es gestern abend gleich noch ein richtiges Asado. Was ein haufen von Fleisch !! Aber war einfach wieder ein Traum. Wir waren im Nachmachen des Asados schon ziemlich gut. So ganz geschafft haben wir es aber doch nicht. Auf jeden Fall, war es ein super schöner Abend.

Heute stand dann Santiago auf dem Programm. Musste meinem Freund ja alles zeigen. Zuerst stand aber erst mal Frühstück auf dem Programm.  Mit richitg viel Manjar. So ganz fit waren wir aber noch nich. Am Vorabend ging es doch etwas länger.

Danach ging es dann auf mit dem Auto nach Santiago. Da Sonntag war, war wenig Verkehr. Nichts desto trotz haben wir uns total verfahren und schließlich dann doch fast im Zentrum geparkt. Danach ging die Runde durch die Stadt los. Das Wetter war fantastisch. Keine Wolke und etwa 32 Grad. Sobald es auf einen Aussichtshügel ging, war es aber schon ganz schön hart. Mittags gab es dann eine Cazuela  in einer Bar und anschließend den ersten Pisco Sour.Unglaublich war die Aussicht vom Cerro San Cristobal. Ich war da heute zum 3. Mal oben, aber so einen super klaren Blick auf die Anden hatte ich auch noch nie.
Für mich war der Tag in Santiago total seltsam.  Es ist 13000 Kilometer von zu Hause weg, aber es ist alles so unglaublich vertraut.Auf der anderen Seite ist man dann aber nur einen Tag in der Stadt. Für meinen Freund wirkt die Stadt glaube ich nicht sehr attraktiv unr ehrlich gesagt, ist sie das auch nicht. Ist bei mir eben en bisschen was anderes. Es kommen einfach viele Erinnerungen wieder hoch.

Am Abend nach der vielen Lauferei sind wir beide ziemlich platt. Wir sitzen im Haus meiner Freunde einfach nur gemütlich zusammen.

Morgen geht es dann nach Valparaiso und Viña del Mar, wo wir dann auch übernachten werden. Am Dienstag geht es dann zurück nach Santiago, wo ich meinen Besuchsmaraton starten werden.